Wunsch nach Kreisel bleibt bestehen

Am Ortseingang von Hämelerwald sind Verkehrszählungen und Tempokontrollen geplant

Von Katterina Jarolim-Vormeier

HÄMELERWALD. Es kommt Bewegung in den Kampf für mehr Verkehrssicherheit am Südeingang von Hämelerwald: für die nächsten Wochen sind eine Verkehrszählung und Geschwindigkeitsmessungen an der Landesstraße geplant. Das hat der niedersächsische Verkehrsminister Walter Hirche der SPD-Landtagsabgeordneten Silke Lesemann jetzt in einem Schreiben mitgeteilt.

Der gradlinige Verlauf der Straße in diesem Bereich lasse erahnen, dass die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit nicht von allen Verkehrsteilnehmern eingehalten werde, begründete Hirche die Zusage. Außerdem ermöglichten es die Kontrollen, die Verkehrssituation aktuell und objektiv zu erfassen, teilte Hirche der Abgeordeneten mit. Gestern machte sich Lesemann von der gefährlichen Situation selbst ein Bild.

Wie berichtet, hatte die Sozialdemokratin unlängst die Forderung nach einem Kreisel an der Landesstraße wiederholt. Über die Entschärfung der gefährlichen Situation an der Einmündung des Dammwegs auf die Hildesheimer Straße diskutieren die Hämelerwalder bereits seit mehr als zehn Jahren. An dieser einzigen Anbindung an das Wohngebiet Hämelerwald-Süd gibt es zwar mittlerweile eine Mittelinsel, an der Falkenberger Straße wurde eine Ampel eingerichtet, und außerdem soll ein Tempoanzeiger die Autofahrer zum langsameren Fahren animieren.

„Diese Maßnahmen bringen aber nichts“, meint Wolf Kutzer, SPD-Vorsitzender in Hämelerwald. Das Problem könne seiner Ansicht nach nur ein Kreisel lösen. Den fordern Ortsrat und Polizei gleichermaßen. Der Lehrter Kontaktbeamte Michael Nickel, der sich die Situation unlängst mit dem Hämelerwalder Ortsbürgermeister Hugo Voges angesehen hat, hält einen Kreisel ebenfalls für die beste Lösung, um Unfälle am Ortseingang zu vermeiden.