Stolz auf die „Streetscooter“: SPD-Landtagsabgeordnete informierten sich im Briefzentrum Pattensen über die neusten Entwicklungen

 

Die Politiker wurden durch die Sortierhalle des Briefzentrums geführt.

 

„An 363 Tagen im Jahr wird hier gearbeitet, nur an zwei Tagen - am ersten Weihnachtstag und Ostermontag - stehen die Bänder still“, erläuterte Manfred Eisenträger, Leiter der Niederlassung Brief, seinen Gästen im Briefzentrum in Pattensen. Zu Gast waren gestern SPD-Landtagsabgeordnete der Region Hannover, die im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour Halt in der Zweigstelle der Deutschen Post AG machten.

 

Die für Pattensen, Laatzen und Sehnde zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann hatte den Besuch organisiert. Die Niederlassung mit einem Paket- und zwei Briefzentren und rund 5000 Mitarbeitern ist die zweitgrößte der Deutschen Post in Deutschland; allein in Pattensen arbeiten rund 1000 Beschäftigte. Eisenträger skizzierte die wichtigsten Kennzahlen des Unternehmens und des Briefzentrums in Pattensen und ging dabei auch auf aktuelle Entwicklungen des börsennotierten Konzerns ein. Stolz sei man unter anderem auf die sogenannten Streetscooter, die selbst entwickelten Zustellfahrzeuge mit Elektroantrieb.  Fast 250 dieser emissionsfreien Klein-Lkw hat die Niederlassung mittlerweile im Einsatz, Tendenz steigend. Hinzu kämen fast 200 E-Fahrräder und mehr als 100 E-Trikes. „Wir können zwar damit den Verkehr nicht reduzieren, aber die Emissionen“, betonte Eisenträger. Als sehr spannend bezeichnete Eisenträger ein neues Forschungsprojekt, mit dem die Zustellung per E-Lasträder in Hannover erprobt wird. 

Mehr als eine Million Briefe werden täglich in Pattensen sortiert und zugestellt. Eisenträger führte die Politiker gemeinsam mit seinen Kollegen Stephan Siekmann, regionaler Politikbeauftragter, und Ulrich Klöpper, Leiter der Abteilung Brief, durch die große Halle, in der die Briefe sortiert und für die Zustellung vorbereitet werden. Woher die Beschäftigten hauptsächlich kommen, wollte Lesemann wissen. „Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus Laatzen, Pattensen, Garbsen und Hannover-Süd“, erklärte Eisenträger.

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