Lesemann: Sechs Exzellenzcluster riesiger Erfolg für den Wissenschafts- und Hochschulstandort Niedersachsen

 

Am Donnerstag hat ein von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) berufenes Expertengremium über insgesamt 88 Anträge für die sogenannten Exzellenzcluster im Bereich der Wissenschaft entschieden. In Niedersachsen werden zukünftig sechs Cluster von der Exzellenzinitiative profitieren, die anteilig von Bund und Ländern finanziert wird. Auf diesem Wege werden bis 2025 insgesamt rund 250 Millionen Euro in die niedersächsische Spitzenforschung fließen.

Dr. Silke Lesemann, wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, erklärt dazu: „Das ist ein Riesenerfolg für den Wissenschafts- und Hochschulstandort Niedersachsen. Noch nie konnten so viele Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen aus Niedersachsen an der Exzellenzförderung teilhaben. Im Namen der gesamten SPD-Landtagsfraktion gratuliere ich allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen ganz herzlich zu dieser hervorragenden Leistung.“

Die geförderten niedersächsischen Cluster sind im Einzelnen: 
• Quantum Frontiers – Licht und Materie an der Quantengrenze: Grundlagen und Anwendungen in der Metrologie (Universität Hannover, TU Braunschweig)
• Multiscale Bioimaging: von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen (MBExC) (Universität Göttingen)
• RESIST – Abwehrschwächen gegenüber Infektionen und ihre Kontrolle (MHH)
• Hearing4all – Forschung zur individuellen Behandlung von Hörstörungen (Universität Oldenburg, MHH, Universität Hannover)
• PhoenixD - Simulation, Fabrikation und Anwendung optischer Systeme (Universität Hannover)
• SE2A – Nachhaltige und energieeffiziente Luftfahrtsysteme (TU Braunschweig)

„Die Entscheidung der Kommission zeigt eindeutig, dass Niedersachsen als Hochschul- und Wissenschaftsstandort zunehmend an Bedeutung gewinnt und praktisch im ganzen Land herausragende wissenschaftliche Arbeit geleistet wird. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass Niedersachsen mit der Technischen Universität Braunschweig und dem Verbund aus Leibniz Universität und der Medizinischen Hochschule Hannover gleich zwei Aspiranten auf die Förderlinie Exzellenzuniversitäten ins Rennen schicken kann, über die im September 2019 entschieden wird“, so die SPD-Politikerin.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende kündigt an: „Die SPD-geführte Landesregierung wird neben der benötigten Komplementärfinanzierung der Exzellenzcluster auch in Zukunft ihren Beitrag dazu leisten, dass Innovation und Forschung aus Niedersachsen bestmöglich gefördert werden.“