Lesemann: Schulsozialarbeit in Laatzen, Pattensen und Sehnde wird gestärkt

 

Das Land Niedersachsen legt bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit noch einmal nach und stockt die Stellen an 86 Schulen im Land auf. Davon profitieren auch die Kooperativen Gesamtschulen Albert-Einstein-Schule in Laatzen und Ernst-Reuter-Schule in Pattensen sowie die KGS Sehnde, deren Stellen von 75 auf 100 Prozent erhöht wird. Dies hat die für Laatzen, Pattensen und Sehnde zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann heute mitgeteilt.

„Ich freue mich, dass die drei Schulen nun eine volle Stelle bekommen. Schulsozialarbeit hat für uns Sozialdemokraten einen hohen Stellenwert - wir müssen diese wichtige Arbeit dauerhaft stärken“, sagt Lesemann. Die Stellen in Laatzen, Pattensen und Sehnde sind Teil einer Initiative der SPD-geführten Landesregierung, wonach das Beschäftigungsvolumen in diesem Bereich landesweit an 86 Hauptschulen, Oberschulen und Kooperativen Gesamtschulen um 25 Prozent aufgestockt wird. „Damit wird die Zahl der Möglichkeiten der vollen Beschäftigung der sozialpädagogischen Fachkräfte fast verdoppelt, wodurch wir immer mehr dauerhafte und volle Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen“, so Lesemann.

Eine langfristige und hochwertige Unterstützung der Schulen durch die Kompetenzen der sozialpädagogischen Fachkräfte sei damit gesichert. „Das ist gut für unsere Schulen und für unsere Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter“, so Lesemann. Die Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte an niedersächsischen Schulen sind mit einem Beschäftigungsvolumen von 50, 75 und 100 Prozent ausgeschrieben worden. Als Kriterium für die Auswahl der 86 Schulen wurden die Beteiligung am alten Hauptschulprofilierungsprogramm, die Zahl der Schülerinnen und Schüler sowie besondere Herausforderungen an Schulen zu Grunde gelegt. Die 86 Schulen gehören zu den rund 500 Hauptschulen, Oberschulen, Kooperativen und Integrativen Gesamtschulen sowie Realschulen, für die im Sommer 2016 Stellen ausgeschrieben wurden. Diese Stellen sind bereits zu mehr als 90 Prozent besetzt.

Zum Hintergrund:

Die Landesregierung hatte bei der Schulsozialarbeit Ende 2016 eine Zeitenwende eingeläutet und diese Aufgabe im Rahmen des 300-Millionen-Euro-Schulpaketes als Aufgabe von den Kommunen in Landesverantwortung übernommen. Sozialarbeit in schulischer Verantwortung ist seitdem fest als Landesaufgabe verankert und finanziell dauerhaft abgesichert worden. 1.000 Vollzeiteinheiten oder rund 55 Millionen Euro jährlich werden im Landeshaushalt ab 2021 alleine für die soziale Arbeit in schulischer Verantwortung an allgemein bildenden Schulen bereitstehen.